Rechnerkommunikation für Anwender
 

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© 1997
Springer Verlag
© 1999-2004
J. Hennekeuser
 
 
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Inhaltsübersicht

Vor

 

 

Glossar

 

ADMD

Administration Management Domain; Verwaltungseinheit im > Electronic-Mail-Verbund nach > X.400, dessen Angabe als Adressattribut ("A=" oder "ADMD=") Bestandteil jeder Adresse nach X.400 ist.

Akustikkoppler

Ein spezielles > Modem, das elektrische in akustische Signale umwandelt (und umgekehrt). Mit einem A. können über einen Telefonhörer Daten über das Telefonnetz übertragen werden.

Anonymous FTP

> Internet Dienst, der einen allgemeinen Zugang zu Dateien auf speziellen File-Servern ermöglicht

Archie

Datenbanksystem für die Inhaltsverzeichnisse von Datei-Servern. Der Informationsdienst wird im Internet für die Suche auf > Anonymous-FTP-Servern eingesetzt.

ARPAnet

Advanced Research Projects Agency Network in den USA. Entstand Ende der 60er Jahre als Vorstufe des heutigen > Internet

ASN.1

Abstract Syntax Notation One; Norm für die rechnerunabhängige Darstellung von Daten sowie deren Umwandlung

Asynchron

Kommunikation, in der keine Gleichschaltung zwischen Sender und Empfänger stattfindet. Jedes Zeichen wird individuell übertragen. A. Kommunikation wird von den meisten Terminals und vielen PCs verwendet.

Authentisierung

Die A. eines Benutzers gegenüber einem Rechner oder Netzwerk besteht im einfachen Fall aus der Eingabe einer Benutzerkennung (Identifikation) und eines Passwortes (Kennwortes).

Autorisierung

Die Vergabe von Rechten (zum Beispiel Zugangs-, Zugriffs-, Nutzungs-, Übermittlungsrechte) an Benutzer

Backbone

Kernstück (Rückgrat) eines Netzwerkes; Netzwerk mit meist höherer Geschwindigkeit, mit dem lokale Netze verbunden werden

Bandbreite / Bandwidth

  • Technisch: die Differenz zwischen der niedrigsten und höchsten Frequenz der Übertragung eines Kanals.
  • Mit B. wird jedoch in der Regel die Datenmenge bezeichnet, die über eine Kommunikationsverbindung übertragen werden kann.

Batch-Verarbeitung

Betriebsart eines Rechnersystems, bei der meist mehrere Aufträge in Reihe aufgegeben werden, die dann ohne den interaktiven Zugriff des Benutzers ablaufen.

BelWü

Baden-Württemberg Extended LAN; B. verbindet die Rechnernetze der Forschungseinrichtungen des Landes Baden-Württemberg untereinander. Das Netzwerk wird vom Landesministerium für Wissenschaft und Forschung finanziert.

Bit

Binary Digit; Kleinste Informationseinheit in digitalen Informationssystemen, die nur die beiden Werte „1" oder „0" annehmen kann.

BITnet

Because It's Time Network; amerikanischer Rechnerverbund für den Forschungsbereich. B. basiert hauptsächlich auf IBM Hard- und Software. Das europäische Pendant heißt > EARN.

Bridge

Netzübergang auf OSI-Ebene 2. Eine B. kann Netze mit unterschiedlichen Übertragungsmedien und unterschiedlichen Übertragungsgeschwindigkeiten koppeln.

Btx

Bildschirmtext; öffentliches Informations- und Kommunikationssystem der DBP-Telekom. Btx basierte bislang ausschließlich auf dem CEPT-Protokoll, wird jedoch zur Zeit zum sog. Datex-J erweitert, das auch Terminalzugang nach VT100 ermöglicht.

Bulletin Board System (BBS)

Umganssprachlich: Mailbox; über das Telefonnetz erreichbarer Rechner für den Informations- und Datenaustausch. Meist sind mehrere zu einem Netzwerk miteinander verbunden.

Bussystem

Sammelleitungssystem, über welches Daten zwischen Rechnern oder Rechnerkomponenten ausgetauscht werden

Byte

Informationseinheit, bestehend aus 8 > Bit

Cache

Schnell arbeitender Zwischenspeicher. C. werden u.a. auf Schnittstellen- und Netzwerkkarten eingesetzt.

Client/Server-Prinzip

Prinzip der Arbeitsteilung zwischen Rechnern: Der Server stellt seine Rechenleistungen dem Client zur Verfügung. Das C. führt zu einer Steigerung der Effizienz, da jeder Rechner für die Leistung vorgesehen werden kann, für die er besonders geeignet ist.

CSMA/CD

Carrier Sense Multiple Access with Collision Detection; Netzwerkzugriffsverfahren für LAN. Protokoll der OSI-Schicht 2 (ISO 802.3) für > Ethernet.

DARPA

U.S. Department of Defense Advanced Research Projects Agency; Staatliche Einrichtung des amerikanischen Verteidigungsministeriums, die das > ARPAnet und später das > Internet gegründet hat

Datagramm

Kleine, in sich geschlossene Informationseinheit, die zwischen zwei Teilnehmern über eine Datenverbindung ausgetauscht wird

Datex-J

> Btx

Datex-L

Leitungsvermittelndes Netz der Telekom mit Geschwindigkeiten von 300 bis 64.000 Bit/s. Zwei Datex-L-Anschlüsse sind während der Verbindung quasi direkt verbunden. Es können nur Anschlüsse gleicher Geschwindigkeit miteinander kommunizieren.

Datex-M

Modernes Hochgeschwindigkeits-MAN der Telekom zur überregionalen Kopplung lokaler Netzwerke. In D. wird die > DQDB-Technologie eingesetzt und ermöglicht Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu 140 Mbit/s.

Datex-P

Paketvermittelndes Datennetz der Telekom; D. basiert auf dem > X.25-Protokoll und überträgt mit Geschwindigkeiten zwischen 2.400 und 64.000 Bit/s. Es können auch Anschlüsse unterschiedlicher Geschwindigkeiten miteinander kommunizieren.

Dediziert

Für eine bestimmte Aufgabe abgesetzt. Ein d. Server kann nicht gleichzeitig als Arbeitsstation verwendet werden.

DNS

Domain Name System; Adressierungsschema des > Internet, mit dessen Hilfe logische Namen vergeben werden können.

DQDB

Distributed Queue Dual Bus; Technologie für Netzwerke mit hoher Geschwindigkeit (> MAN)

Domain

Auch Domäne, Zone: Bereich einer Namens-Hierarchie (z. B. im > DNS oder in SNA)

EARN

European Academic and Research Network; europäische Variante des > BITnet

EBCDIC

Extended Binary Coded Decimal Interchange Code; Binärcode für Zeichen, vor allem im > Mainframe-Bereich verbreitet. Im PC-Bereich wird in der Regel der ASCII-Code verwendet.

Ebone

Europäischer TCP/IP- > Backbone-Ring, mit Knoten derzeit in Stockholm, London, Paris, Genf und Amsterdam

Electronic Mail, E-Mail

Elektronische Post; computerunterstützte, asynchrone Kommunikation mit anderen Benutzern, d. h. der Kommunikationspartner muß nicht zum gleichen Zeitpunkt anwesend sein. Die elektronische Post wird vom Sender in das elektronische Postfach (Mailbox) des Empfängers abgelegt.

Ethernet

Weit verbreitetes Produkt für LAN mit dem Zugriffsverfahren > CSMA/CD. E. ermöglicht Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu 10 Mbit/s.

EUnet

European UNIX Network; europäischer Teil des globalen > UUCP-Netzwerks

FDDI

Fiber Distributed Data Interface; Auf Glasfaserkabel basierende Hochgeschwindigkeitstechnologie (bis zu 100 Mbit/s) für den > Backbone-Bereich. Mittlerweile auch auf Kupfer- (CDDI) und Twisted-Pair-Verkabelung (SDDI) möglich.

Filetransfer

Basisdienst für die Dateiübertragung von und auf entfernte Rechenanlagen

Frame Relay

Übertragungsprotokoll auf OSI-Ebene 2. Im Gegensatz zu > X.25 ist F. hinsichtlich der Paketgröße nicht limitiert. Es erlaubt die transparente Weitervermittlung von LAN-spezifischen Datenpaketen.

Gateway

Netzübergang auf den OSI-Schichten 4 bis 7. Mit einem G. können verschiedenartige Netzwerke miteinander verbunden werden, weil eine Umsetzung von Protokoll, Namen und Adressen vorgenommen werden kann.

Gopher

Menüorientiertes Informationssystem des Internet, das den Zugang zu verschiedenen, hierarchisch gegliederten Daten und Diensten bietet.

Header

Teil eines Nachrichtenpaketes, der die Absender- und Empfängeradresse und weitere Zusatzinformationen enthält

Host

Computer (meist ein > Mainframe) in einem Netzwerk, der seine Dienste anderen Rechnern zur Verfügung stellt

Hypertext

Spezielle Art elektronischer Texte, in denen die Auswahl besonders gekennzeichnete Worte bestimmte Aktionen auslösen (z. B. das Verfolgen eines Querverweises)

Internet

Das weltweit größte Verbundnetz heterogener Netzwerke. Das I. basiert auf TCP/IP.

Interoperabilität

Möglichkeit von Hard- und Software verschiedener Computer unterschiedlicher Hersteller, miteinander zu kommunizieren

ISDN

Integrated Services Digital Network; digitales Telefon- und Datennetz mit Kanalgeschwindigkeiten von 64 Kbit/s. Über die Basiskanäle ist neben Fernsprechen auch Text-, Daten- oder Telefax-Übertragung möglich.

Iosochron

Gleichlaufende Datenübertragung, die zusätzlich zu synchronen Zeitabständen jeweils die gleiche > Bandbreite benötigt

Konzentrator

Verteiler in einem sternförmig aufgebauten Netzwerk

Mainframe

Universalrechner der mittleren bis oberen Leistungsklasse, meist mit > proprietärem Betriebssystem

Modem

Modulator/Demodulator für die Übertragung digitaler Signale über eine analoge Verbindung.

Name Server

Programme bzw. Rechner, die Informationen über die Struktur eines > DNS verwalten. Mit ihrer Hilfe lassen sich z. B. Domain-Adressen auslösen.

NetNews

Erweiterter Informationsdienst des Internet zur Verbreitung elektronischer Nachrichten.

NFS

Network File System; Softwaresystem zur Unterstützung des gemeinsamen Zugriffs mehrerer Benutzer auf Dateien und Kataloge innerhalb eines heterogenen Netzwerkes

Null-Modem

Verbindungskabel zur direkten Kopplung von zwei Endeinrichtungs-Schnittstellen (Rechner oder Terminal)

Offenes System

System mit weitestgehendem Einsatz von Standardprodukten, -schnittstellen und -protokollen mit folgenden Eigenschaften:

  • Die Systemschnittstellen sind auf vorhandene oder zu erwartende Normen ausgerichtet.
  • Neue und daher zunächst herstellerspezifische Schnittstellen werden für andere Hersteller offengelegt.
  • Das System kann mit offenen Systemen anderer Hersteller kooperieren.
  • Hard- und Software-Komponenten von verschiedenen Herstellern können gemischt eingesetzt werden.
  • Anwendungsprogramme sind leicht zwischen offenen Systemen verschiedener Hersteller übertragbar.

Zur Zeit repräsentiert das Betriebssystem Unix die Idee der offenen Systeme am vollständigsten.

OSI-Modell

Referenzmodell der Open Systems Interconnection, das in sieben Schichten wesentliche Details zur Rechnerkommunikation zusammenfaßt.

PAD

Packet Assembler Disassembler; die Hard- und Software-Schnittstelle zwischen einem Terminal und einem Paketnetz

Peer-to-Peer

  • Verbindung zwischen gleichgestellten Partnern
  • Zwei Stationen sind direkt miteinander verbunden

Proprietär

hersteller-homogen; enthält nur Bestandteile eines Herstellers und ist nur von diesem erhältlich

Protokoll

Sammlung von Regeln über den Aufbau, die Überwachung und den Abbau von Verbindungen, sowie für die Übertragung von Daten

Public Domain-Software

Software, die kostenlos der Allgemeinheit zur Verfügung steht. Im > Internet wird sie auf den > Anonymous-FTP-Servern bereitgestellt.

Relay

Netzübergang, meist ein Host, der Daten zwischen Netzwerken überträgt und dabei alle notwendigen Protokollumsetzungen vornimmt

Repeater

Netzübergang auf OSI-Ebene 1 zum Verstärken und Regenerieren von Signalen in Netzen

ROSE

Remote Operations Service Element; Dienstelement aus der Anwendungsschicht des OSI-Modells. ROSE ist in den CCITT-Empfehlungen X.219 sowie in ISO-Norm 9072 spezifiziert.

Router

Netzübergang auf OSI-Ebene 3. Ein R. dient zur Strukturierung von Netzwerken. Er schafft Verbindungen zwischen Netzwerken mit verschiedenen Übertragungsprotokollen. Die Hauptfunktion eines R. ist die Wegewahl (Routing).

RPC

Remote Procedure Call; auf dem Client/Server-Prinzip basierender Aufruf von Programmodulen, die im Rahmen verteilter Anwendungen auf entfernten Rechnern laufen.

RS 232

serielle Schnittstelle; > V.24

Standleitung

Datendirektverbindung, die (im Gegensatz zu einer Wählverbindung) permanent zwischen zwei Endpunkten geschaltet wird.

Subnetz

Netzabschnitt, der physikalisch vom restlichen Netzwerk getrennt ist (z. B. durch einen Netzübergang)

Synchron

gleichlaufende Datenübertragung, bei der die übertragenen > Bits direkt aufeinander folgen. Sender und Empfänger sind durch eine gemeinsame Uhr gleichgeschaltet.

Terminal

Datenendeinrichtung, bestehend aus einem Bildschirm und einer Tastatur. „Intelligente" T. verfügen – im Gegensatz zu „dummen" T. – zusätzlich über einen eigenen Prozessor.

Token Ring

LAN-Technologie für ringförmig angeordnete Netzwerke, die hauptsächlich im IBM-Umfeld eingesetzt wird

Topologie

geometrische (räumliche) Struktur, die die Anordnung von Arbeitsstationen und Kabel in einem Netz zeigt. Man unterscheidet Baum-, Bus, Stern- und Ring-T.

Transceiver

Einfacher > Repeater zum Anschluß von Arbeitsstationen an das > Ethernet.

Triple-X

CCITT-Empfehlungen > X.3, > X.28 und > X.29 für den zeilenorientierten Dialog

UUCP

Unix-to-Unix Copy;

  • Programmpaket für die Kommunikation zwischen Rechnern mit Unix-Betriebssystemen über Wählverbindungen
  • Name eines weltweiten Datennetzes mit > Host-Rechnern, die das UUCP-Protokoll einsetzen.

Verbindungslos

Kommunikation, bei der nicht zuvor eine explizite Verbindung zwischen den Teilnehmern aufgebaut wurde, z. B. bei LANs oder der Briefpost

Verbindungsorientiert

Kommunikationsform, die sich in drei Schritte einteilen läßt: Verbindungsaufbau, Datenübertragung und Verbindungsabbau, z. B. X.25 oder Telefon

V.24 / RS 232

Sammlung von Definitionen für die serielle Schnittstelle zwischen Datenendeinrichtungen und Datenübertragungseinrichtungen

WAIS

Wide Area Information Server; erweiterter Informationsdienst für die Volltextsuche in weltweiten Datenbanken des > Internet

Whois

Dienst des > Internet, der innerhalb einer > Domain die Recherche nach Benutzer- und Rechnernamen erlaubt

WiN

Deutsches Wissenschaftsnetz; paketvermittelndes Netz auf Basis von X.25 mit Geschwindigkeiten von 9,6 Kbit/s bis 2 Mbit/s. Das W. wird von der Telekom im Auftrag des DFN-Vereins betrieben.

Workstation

Leistungsfähiger Arbeitsplatzrechner

WWW

World Wide Web; sehr flexibles, erweitertes Informationssystem auf der Basis von > Hypertext-Verbindungen

X.3

CCITT-Empfehlung für den zeilenorientierten Dialog; legt die Parameter fest, mit denen verschiedene Terminals an eine über ein > PAD angeschlossene Applikation angepaßt werden können; > Triple-X

X.21

CCITT-Empfehlung für die Schnittstelle zwischen Datenend- und Datenübertragungseinrichtung in öffentlichen Netzen

X.25

CCITT-Empfehlung für einen > verbindungsorientierten, paketvermittelnden Netzwerkdienst. Der Definitionsbereich umfaßt die OSI-Ebenen 1-3.

X.28

CCITT-Empfehlung für die Benutzerschnittstelle zwischen Terminal und einem > PAD; > Triple-X

X.29

CCITT-Empfehlung regelt das Verfahren für den Datenaustausch zwischen einer > PAD und einem entfernten Host

X.200 ff.

Serie von CCITT-Empfehlungen für das OSI Referenzmodell

X.400 ff.

Serie von CCITT-Empfehlungen für Message Handling Services MHS (> Electronic Mail)

X.500 ff.

Serie von CCITT-Empfehlungen für einen verteilten, hierarchischen Verzeichnisdienst

X-Window-System

Standardisierte Benutzeroberfläche für Multitasking-Betriebssysteme für die gleichzeitige Ausführung mehrerer Programme in separaten Fenstern einer Workstation oder eines X-Terminals

Z39.50

Standard für ein > Protokoll der Anwendungsschicht zur Informationsbeschaffung aus Datenbanken

:-)

Angehöriger der Familie Smiley; wird in elektronischen Nachrichten verwendet, um Stimmungen auszudrücken. Weitere Verwandte: ;-) :-| :-(
 


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Rechner-Kommunikation für Anwender, 2. Überarbeitete Auflage, © 1997-2004 Springer Verlag, Joh. Hennekeuser
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