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Elektronisch
unterstütztes HR Management |
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Ernüchterung
Derzeit ist es jedoch zumeist noch die
Regel, daß die HR-Spezialisten nicht immer ihr volles Potential
einbringen können, da ihre Zeit zu einem großen Teil von Aufgaben
absorbiert wird, die einen geringen Mehrwert für das Unternehmen haben.
Der Großteil des HR-Aufwandes beschränkt sich oftmals auf reine
Administration. So liegt beispielsweise die Verantwortung für die
Aktualisierung der persönlichen Daten nicht beim jeweiligen Mitarbeiter
selbst, sondern bei den HR-Spezialisten, die damit „Sekretariatsfunktionen“
für die Mitarbeiter übernehmen. Für dieses Ungleichgewicht zu Ungunsten
von höherwertigen HR-Tätigkeiten gibt es mehrere Ursachen:
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Die heutigen
administrativen HR-Prozesse sind komplex und zum Teil ineffizient
gestaltet. Es sind viele unterschiedliche Stellen beim Ablauf des
jeweiligen Prozesses involviert. Außerdem sind die Rollen innerhalb
der HR-Prozesse nicht klar genug definiert. Dies führt zu
überflüssigen Wiederholungen von Arbeitsgängen, was die
Servicequalität gegenüber internen wie externen Kunden beeinträchtigt.
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Viele Transaktionen
werden via Papierverkehr erledigt, und die verschiedenen Kanäle, über
die ein Mitarbeiter Zugriff auf seine Daten erhält, sind nicht
aufeinander abgestimmt. Zudem ist der Zugriff auf Informationen
unübersichtlich und zeitaufwendig. Mitarbeiter haben oft Mühe,
benötigte Informationen zu finden.
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Die Vorteile der
heutigen elektronischen Datenverarbeitung werden zur Zeit von den
meisten Firmen für die Aufgabenbewältigung von HR nur beschränkt
genutzt. Ein gewisses Maß an IT ist in der Regel vorhanden, wobei
dessen Funktionalität jedoch nur zum Teil verwendet wird. Zusätzlich
leben häufig auch noch einige nicht voll-integrierte Lösungen als
Inseln weiter.
Hier besteht Handlungsbedarf, dem mit
den Mitteln moderner IT entsprochen werden kann.
Abschnittsübersicht
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Elektronisch unterstütztes Human
Resources Management
(c) 2002 Joh. Hennekeuser
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